[
  {
    "id": "WAAI-2026-K01",
    "nummer": 1,
    "titel": "Der Jobkiller ist eine Story der Kapitalmärkte.",
    "text": "Nur rund 5 Prozent der amerikanischen Unternehmen, die künstliche Intelligenz nutzen, melden überhaupt eine Wirkung auf ihre Beschäftigtenzahl, und die Technologie ersetzt gut dreimal so häufig Software wie Menschen. Der Stellenabbau, der mit ihr begründet wird, folgt der Logik der Börse, nicht der Betriebe.[2]",
    "quellen": [
      2
    ],
    "zeile": 21,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 1 (WAAI-2026-K01). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  },
  {
    "id": "WAAI-2026-K02",
    "nummer": 2,
    "titel": "Die Erwartung überholt die Messung.",
    "text": "32 Prozent der Unternehmen erwarteten 2025 für das Folgejahr einen Rückgang ihrer Belegschaft durch KI, 14 Prozent haben ihn ein Jahr später tatsächlich erlebt, und trotzdem erwarten ihn nun 39 Prozent für das nächste Jahr. Dieselben Unternehmen haben ihre Prognose verfehlt und erwarten anschließend mehr davon.[3]",
    "quellen": [
      3
    ],
    "zeile": 23,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 2 (WAAI-2026-K02). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  },
  {
    "id": "WAAI-2026-K03",
    "nummer": 3,
    "titel": "Die Karrierelücke entsteht beim Einstellen, nicht beim Kündigen.",
    "text": "Die Beschäftigung der 22- bis 25-Jährigen in den am stärksten exponierten Berufen liegt in den USA 19 Prozent unter dem Stand der Altersgenossen in weniger exponierten Berufen, und der gesamte Abstand erklärt sich aus rückläufigen Einstellungen. Ob Maschine, Zinsen oder Homeoffice die Ursache ist, ist offen; in Europa ist der Einbruch bisher nur in der Schweiz messbar, was Schutz oder Verzögerung bedeuten kann.[4]",
    "quellen": [
      4
    ],
    "zeile": 25,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 3 (WAAI-2026-K03). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  },
  {
    "id": "WAAI-2026-K04",
    "nummer": 4,
    "titel": "Der Berufseinstieg verschiebt sich von der Ausführung auf die Aufsicht.",
    "text": "Wenn die Maschine die Routinearbeit übernimmt, die früher die Lernaufgabe des Einstiegs war, muss der Einstieg neu gebaut werden. Die duale Ausbildung, die Lernen und Arbeiten nie getrennt hat, ist dafür im deutschsprachigen Raum der unterschätzte Hebel.[5]",
    "quellen": [
      5
    ],
    "zeile": 27,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 4 (WAAI-2026-K04). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  },
  {
    "id": "WAAI-2026-K05",
    "nummer": 5,
    "titel": "Frauen tragen das höhere Risiko und haben den geringeren Zugang.",
    "text": "In Deutschland nutzen Männer generative KI privat um 20 Prozent häufiger als Frauen, im Beruf um 29 Prozent. Bei den 16- bis 24-Jährigen liegen die Frauen vorn. Der Gender Gap entsteht im Betrieb, und er schließt sich dort, wo der Arbeitgeber die Qualifizierung bezahlt.[6]",
    "quellen": [
      6
    ],
    "zeile": 29,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 5 (WAAI-2026-K05). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  },
  {
    "id": "WAAI-2026-K06",
    "nummer": 6,
    "titel": "Was der Einzelne gewinnt, kommt in der Organisation nicht an.",
    "text": "80 Prozent der Befragten berichten von eigenen Produktivitätsgewinnen. 37 Prozent sehen überhaupt irgendeinen Wert im Betriebsergebnis, aber nur rund 6 Prozent einen messbaren Ergebnisbeitrag von mindestens 5 Prozent. Von diesen 6 Prozent haben knapp drei Viertel ihre Arbeitsabläufe von Grund auf neu gebaut. Der lange Umbau scheitert nicht an der Maschine, sondern an der Organisation.[3]",
    "quellen": [
      3
    ],
    "zeile": 31,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 6 (WAAI-2026-K06). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  },
  {
    "id": "WAAI-2026-K07",
    "nummer": 7,
    "titel": "Delegieren ist eine Führungsentscheidung, und wer nicht mehr prüft, verlernt.",
    "text": "Die Bereitschaft, Arbeit an KI zu übertragen, folgt nur zu einem Drittel aus der Einschätzung der Technologie. Zugleich verliert ein Unternehmen Fähigkeiten, die es längst besitzt, sobald das Ergebnis der Maschine ungeprüft übernommen wird; im Feldversuch lagen Berater mit KI außerhalb der Leistungsgrenze der Maschine 19 Prozentpunkte häufiger daneben als ohne sie.[7][8][9]",
    "quellen": [
      7,
      8,
      9
    ],
    "zeile": 33,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 7 (WAAI-2026-K07). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  },
  {
    "id": "WAAI-2026-K08",
    "nummer": 8,
    "titel": "Die Organisation der Zukunft gliedert ihre Arbeit nach Themen statt nach Funktionen, und sie wird dabei kleiner.",
    "text": "43,5 Prozent der berufsbezogenen KI-Nutzung betreffen Aufgaben, die bisher zu einem anderen Beruf gehörten; kleine Teams übernehmen angrenzende Fach- und Prozessthemen mit, die Fachabteilung wird zur Prüfinstanz. Die Personalfunktion selbst steckt dabei in der Pilotfalle: 28 Prozent ihrer Prozesse laufen produktiv mit KI, ihre eigene Erwartung an den Anteil automatisierbarer Aufgaben ist binnen eines Jahres von über 30 auf 20 Prozent gefallen, und Beschäftigte berichten von 3,4 Weiterbildungstagen im Jahr, während die Personalabteilungen 6,2 schätzen.[10][11][12]",
    "quellen": [
      10,
      11,
      12
    ],
    "zeile": 35,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 8 (WAAI-2026-K08). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  },
  {
    "id": "WAAI-2026-K09",
    "nummer": 9,
    "titel": "Das Marketing ist die erste Funktion, an der sich der Umbau zeigt, von innen wie von außen.",
    "text": "Von innen greifen der Vertrieb mit agentengestützten Teams ins Onlinemarketing und die Geschäftsführung in die Markenführung, während das Marketing selbst nicht ausgreift. Von außen wächst Retail Media auf rund 175 Milliarden Dollar und überholt 2026 das Fernsehen, 82 Prozent der Mitglieder des amerikanischen Verbands der Werbungtreibenden führen eine eigene Inhouse-Agentur, und die Spanne der Agenturholdings reicht von WPP mit minus 5,4 Prozent bis Publicis mit plus 5,6 Prozent. Die Krise trifft das Modell, Zeit zu verkaufen, nicht die Gattung.[13][14][15][16]",
    "quellen": [
      13,
      14,
      15,
      16
    ],
    "zeile": 37,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 9 (WAAI-2026-K09). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  },
  {
    "id": "WAAI-2026-K10",
    "nummer": 10,
    "titel": "In Europa dreht der demografische Druck die Ausgangsfrage um, und über die Zukunft der Arbeit entscheidet die Fähigkeit des Unternehmens, mit der Technologie zu arbeiten.",
    "text": "Deutschland verliert bis 2040 rund 13,3 Millionen Erwerbspersonen an die Rente, das sind 30 Prozent, und die jüngeren Jahrgänge gleichen das nicht aus. Künstliche Intelligenz ist im deutschsprachigen Raum das wahrscheinlichste Instrument, den Wohlstand zu halten, sofern die Unternehmen sie in ihre Arbeit übernehmen, bevor die Erfahrenen mit ihrem Wissen in Rente gehen.[17]",
    "quellen": [
      17
    ],
    "zeile": 39,
    "zitat": "Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2, Kernbefund 10 (WAAI-2026-K10). Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384.",
    "fassung": "1.2"
  }
]
